Menschen, die in den Tiergarten kommen, kommen aus unterschiedlichen Gründen. Manche zum Spazieren gehen und Tiere schauen, manche, weil sie ein Lieblingstier oder sogar ein Patentier haben. Andere wollen etwas Neues lernen - auf den Tafeln, bei den Gehegen oder bei Führungen. Alle haben aber etwas gemeinsam - das grundsätzliche Interesse für Tiere. Was würde es daher für einen besseren Ort geben als den Natur- und Artenschutzgedanken zu vermitteln?
Aus diesem Grund finden im Tiergarten laufend Veranstaltungen statt, die Information und Aktivitäten rund um das Thema Natur- und Artenschutz bieten. Nicht nur die Zooschule zeigt wie man Nisthilfen baut, Vögel richtig füttert oder informiert über die Freilandprojekte, die der Tiergarten unterstützt, auch gibt es immer wieder Veranstaltungen, bei denen befreundete Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen eingeladen sind sich und ihre Arbeit zu präsentieren. Der Tiergarten ist eine ideale Plattform für Artenschützer, die im Feld tätig.
Tanja Fink, Studentin der Anglistik:
„Ich habe letztes Jahr bei den Artenschutztagen bei der Tombola mitgemacht und einen Teddybär gewonnen. Der Gewinn freut mich, aber das war nicht der Grund warum ich mir ein Los gekauft habe. Der Erlös ging an ein Projekt für den Roten Panda in Indien, das war für mich der Ansporn."
Julian Fink, Student der Umweltsystemwissenschaften:
„Ich bin eigentlich mit meiner Schwester mitgekommen, weil ich mir einfach einen netten Tag im Tiergarten erwartet habe. Dass ich dabei so viel an Information über Artenschutzaktivitäten in Österreich mitnehme, hätte ich nicht gedacht."






