Tierischer Skulpturenzoo von Gottfried Kumpf

Großer Panda, Orang-Utan, Nashorn und Co.: Die riesigen Bronzefiguren exotischer Tiere von Prof. Gottfried Kumpf zieren den Tiergarten Schönbrunn und prägen das Erscheinungsbild des Zoos seit vielen Jahren.

Gottfried Kumpf wurde am 29. November 1939 in Annaberg, Salzburg geboren. Humor, Menschenverständnis und Glaube an positive Werte kennzeichnen Leben und Werk des Künstlers. Seit 1956 widmet er sich ganz der Malerei, Architektur und Plastik  und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler, der nationale sowie internationale Anerkennung genießt. Mit dem heute so bekannten Kumpf-Idol "Der Asoziale" entstand 1974 die erste Bronze-Skulptur.

1990 wurde im Tiergarten Schönbrunn feierlich die erste Großskulptur von Gottfried Kumpf, ein Nilpferd aus Bronze, enthüllt. In den folgenden Jahren gesellten sich weitere Bronzeskulpturen dazu, wie etwa ein Löwe, ein Elefant, eine Flusspferdfamilie, ein Froschkönigbrunnen oder im Jahr 2005 als siebente Skulptur die Pandamutter mit Jungtier. 2006 folgte das 800 Kilogramm schwere Panzernashorn und als vorläufig letzte Skulptur kam 2009 die Orang-Utan-Familie vor der ORANG.erie dazu. Das malende Orang-Utan-Weibchen Nonja hatte Gottfried Kumpf zu dieser Skulptur dazu inspiriert.

Die Tierskulpturen gehören zu den meist fotografierten Motiven im Zoo: Viele Eltern und Großeltern sowie Touristen und Hobbyfotografen schießen Erinnerungsfotos von ihren Kindern, die auf den Figuren sitzen, oder sie posieren selbst vor den Kunstwerken des berühmten österreichischen Malers und Plastikers. "Der Tiergarten Schönbrunn ist sehr stolz auf diesen einzigartigen tierischen Skulpturenzoo. Mit der Fertigstellung des nächsten Großprojektes, der Erweiterung der Eisbärenanlage, soll die 10. Großskulptur - ein Eisbär mit Kulleraugen - in Schönbrunn Einzug halten", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.