BIENENFRESSER (Merops apiaster)



Bienenfresser sind Zugvögel, die im südlichen Afrika überwintern. Ihre Nahrung besteht aus größeren Insekten wie Hummeln, Libellen und Schwebfliegen, die sie im Flug erbeuten. Sie brüten meist in Kolonien in selbstgegrabenen Röhren in Sandgruben oder steilen Abbruchhängen.

Der Bienenfresser wird in den Roten Listen Österreichs als "gefährdet" eingestuft.

1950 wurden Europäische Bienenfresser von Lilli Koenig an der Biologischen Station Wilhelminenberg (heute Konrad Lorenz - Institut) in Wien erstmal gezüchtet.
Die in Schönbrunn gepflegten Bienenfresser stammen von einem privaten Züchter aus Deutschland.
In der neu adaptierten Voliere war zuvor eine Waldrapp - Kolonie untergebracht, die in das ehemalige große Greifvogelgehege übersiedelt wurde. Eine künstlich angelegte Brutwand ermöglicht den Bienenfressern das Graben ihrer Nisthöhlen, einzeln stehende Bäume mit dürren Ästen und Zweigen dienen als Jagd- und Ruhewarten.

   
 

 

   
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