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TIERGARTEN SCHÖNBRUNN

FÜHRUNGEN FÜR 9. - 12. SCHULSTUFE
Sommersemester 2011

 

 

Herbivora, Carnivora und Omnivora - Ernährungsformen der Säugetiere
Wir besuchen Pflanzenfresser, Beutegreifer, Allesfresser und Nahrungsspezialisten. Welche Auswirkung hat die Ernährung auf den Tagesablauf eines Tieres?Besuchte Tiere z.B.: Löwen, Orang Utans, Giraffen, Elefanten, Eisbären, Brillenbären, Ameisenbären, Koalas.

Besondere Sinnesleistungen bei Wirbeltieren
Bei vielen Wirbeltieren gibt es Sinnesleistungen, die jene des Menschen übertreffen. Viele besitzen für uns fremdartige Sinnesorgane: Die Fische verfügen über Seitenlinien, die Kattas das Jacobson-Organ. Besuchte Tiere z.B.: Piranhas, Rochen, Zitteraal, Klapperschlangen, Fledermäuse, Kattas, Elefanten.

Von den Halbaffen bis zu den Menschenaffen - Streifzug durch die Systematik der Primaten
Die Ordnung der Primaten ist für uns Menschen von besonderer Bedeutung, da wir selbst in diese Verwandtschaftsgruppe gehören. Beim Besuch verschiedener Affen und Halbaffen werden die systematischen Unterschiede zwischen den einzelnen Arten veranschaulicht. Besuchte Tiere z.B.: Kattas, Rote Varis, Weißbüschelaffen, Lisztaffen, Totenkopfaffen, Weißhandgibbons, Orang Utans.

Brutpflege und Eltern-Kindbeziehungen ausgewählter Tierarten
Die Investitionen der Eltern in den eigenen Nachwuchs sind bei verschiedenen Tierarten unterschiedlich. Bei vielen Fisch-, Amphibien- und Reptilienarten beschränkt sich die Sorge um die Nachkommen auf die Ablage der Eier unter günstigen Bedingungen. Andererseits gibt es auch Tierarten, die sich jahrelang intensiv um ein "Einzelkind" kümmern. Tiere: z.B. Schildkröten, Flamingos, Papageien, Parma-Kängurus, Flusspferde, Elefanten, Orang Utans

Modernste Zootierhaltung im Tiergarten Schönbrunn
Seit der Ausgliederung aus der Bundesverwaltung im Jahre 1992 wurde der älteste Zoo der Welt in einen der modernsten, wissenschaftlich geführten Zoos der Welt umgebaut. In barockem Ambiente werden die Tiere nach neuesten Erkenntnissen der Tierhaltung tiergerecht gepflegt. Gehege: z.B. Große Pandas, Katzenhaus, Polarium, Nashornanlage, Elefantenpark

Unterschiedliche Fortpflanzungssysteme
Bei Fortpflanzungssystemen unterscheidet man nach der Anzahl der Paarungspartner (für einen Teil einer Brutsaison, für eine ganze Brutsaison oder für ein ganzes Leben), zwischen Monogamie („Einehe“), Polygynie („Vielweiberei“) und Polyandrie („Vielmännerei“). Welche Vorteile hat das jeweilige System? Tiere: z.B. Gibbons, Hornraben, Königspinguine, Mähnenrobben, Löwen, Wölfe, Honigbienen.

Die Hauptaufgaben eines wissenschaftlich geführten Zoos: Bildung, Forschung, Arten− und Biotopschutz
Die Motivation einen Zoo zu besuchen, ist für die meisten Besucher vermutlich die Erholung. Die Hauptaufgaben eines modernen Zoos sind jedoch Bildung, Forschung, Arten− und Biotopschutz. Wie der Tiergarten Schönbrunn diese Aufgaben erfüllt, ist Gegenstand der Führung. Tiere: z.B. Europäische Sumpfschildkröten, Großer Pandas, Sibirische Tiger, Waldrappe, Humboldtpinguine, Afrikanische Elefanten.

Sozialsysteme bei Säugetieren NEU
Manche Tierarten leben als Einzelgänger, paarweise oder in offenen oder geschlossenen Verbänden? Welche Vorteile hat das jeweilige Sozialsystem für das Individuum, welche Nachteile bringt es mit sich? Tiere: z.B. Großer Panda, Gibbon, Löwe, Wolf, Robbe, Zebra

Ethologie im Tiergarten NEU
Ein Hauptanliegen der Ethologie ist es, das Verhalten der Tiere als Anpassungsleistung des Individuums an seine Umwelt zu verstehen. Bei einer Auswahl bestimmter Tierarten gehen wir dem „Wie“ bestimmter Verhaltensweisen, das untrennbar mit der Frage nach dem „Wozu“ verbunden ist, auf dem Grund. Tiere: z.B. Katta, Orang−Utan, Afrik. Elefant, Wolf, Königspinguin

Informationen und Anmeldungen unter der Telefonnummer (1) 877 92 94 - 500 (Mo - Fr von 8.00 - 17.00 Uhr) oder via Email reservierung@zoovienna.at.
Rechtzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich!