Artenschutzprojekt Schimpansen

1960 begann Jane Goodall, das Leben der Schimpansen im Gombe-Nationalpark in Tansania zu studieren. Heute ist diese Gombe-Studie eine der am längsten laufenden Studien über Tiere in freier Wildbahn, die umfassende Einblicke in die Gefühlswelt, das Verhalten und soziale Strukturen unserer nächsten Verwandten bietet.

1977 wurde das Jane Goodall-Institut gegründet, das heute nicht nur für die Schimpansenforschung bekannt ist, sondern auch für innovative, auf Anwohner konzentrierte Umweltschutzprojekte und Entwicklungsprogramme in Afrika. Nicht zu vergessen auch das Programm Roots & Shoots, das in über 120 Ländern der Welt - darunter Österreich - Kinder- und Jugendgruppen versammelt, die sich für Menschen, Tiere und Umwelt engagieren. Jane Goodall ist heute eine weltberühmte Primatologin, Umweltschützerin und UN-Friedensbotschafterin.

So unterstützt der Tiergarten das Institut

Dr. Harald Schwammer, Zoologe und Stellvertretender Direktor des Tiergartens, ist Ehrenbotschafter des Jane Goodall Instituts Austria. Der Tiergarten übernahm auch eine Patenschaft für das „50 Jahre Gombe-Projekt“ und unterstützte damit die Schimpansenforschung und die umfassende Naturschutzarbeit. Schließlich umspannt der Einfluss der Gombe-Forschung die ganze Welt und deckt verschiedene wissenschaftliche Disziplinen ab, wie etwa menschliche Evolution, Ethologie, Verhaltenspsychologie und Naturschutz.

Jane Goodall:
„Jeder einzelne von uns macht einen Unterschied und das an jedem einzelnen Tag unseres Lebens. Man kann keine 24 Stunden zubringen, ohne eine Auswirkung auf die Umwelt, auf andere Menschen, vielleicht sogar auf Tiere zu haben. Wir haben die Wahl, wie diese aussehen wird.