Artenschutzprojekt Bechsteinfledermaus

Die Bechsteinfledermaus ist von naturnahen Wäldern, die reich an Baumhöhlen sind, abhängig. Trotz des großen Waldreichtums gehört sie zu den am meisten gefährdeten Fledermausarten Österreichs, da forstlich intensiv genutzte Wälder ihren Ansprüchen selten gerecht werden.

Maßnahmen

Die Koordinationsstelle für Fledermausschutz und –forschung in Österreich (KFFÖ) hat sich dem Fledermausschutz und der Fledermausforschung in Österreich verschrieben. Der Verein setzt verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Fledermäuse und ihrer Lebensräume, etwa die Nisthilfe.

So unterstützte der Tiergarten das Projekt:

Bei einem tiergarteninternen Wettbewerb ging das Projekt als Gewinner hervor und wird somit vom Tiergarten finanziell unterstützt. Mit den Mitteln wurden 35 Holzbeton-Nistkästen gekauft, um 4 Kastenreviere aufzubauen, eines davon im Tiergarten selbst. Die Kästen werden von der KFFÖ jährlich zweimal kontrolliert und im Herbst gereinigt.

Nina Reinstadler, Tierpflegerin und freiwillige Mitarbeiterin bei KFFÖ:
„Seit ich zum ersten Mal einen verwaisten Flughund großgezogen habe, liegen mir diese Tiere am Herzen. So habe ich auch begonnen, ehrenamtlich bei KFFÖ mitzuarbeiten, denn alle unsere heimischen Fledermäuse sind hochbedroht. Als sich nun die Möglichkeit ergab, ein Projekt zu nominieren, das der Tiergarten finanziell unterstützt, habe ich diese Chance genutzt. Mich freut es besonders, dass dieses Projekt von meinen Kollegen gewählt wurde."