Artenschutzprojekt Roter Panda

Abholzung der Wälder und Eindringen des Menschen in seinen Lebensraum sind dafür verantwortlich, dass die Bestände des Roten Pandas zurückgehen. Weltweit gibt es nur mehr rund 10.000 Tiere.

Maßnahmen

Der WWF setzt sich seit 2005 für den Roten Panda im indischen Bundesstaat Sikkim ein. Dort gibt es laut Schätzungen noch rund 250 Rote Pandas. Eine neue Naturschutzstrategie, mehr Wildhüter in den Schutzgebieten, alternative Einkommensquellen für die Bevölkerung, Umweltbildung sowie künftige Wiederansiedlung sind Teile des Projekts.

So unterstützte der Tiergarten das Projekt

Im Rahmen der Artenschutztage 2009 wurden durch Spenden und Gewinnspiele € 5.701,50,- für das WWF-Projekt zum Schutz des Roten Pandas eingenommen. Der Betrag wurde vom Tiergarten Schönbrunn auf € 11.403,- verdoppelt.

Stefan Ziegler, Biologe und Artenschutzreferent beim WWF Deutschland:
"Sich für den Roten Panda einzusetzen, ist mir ein besonderes Anliegen. Schließlich steht der kleine Bambusfresser ungerechterweise stets im Schatten seines großen Namensvetters."