Gestreifter Pfeilgiftfrosch (Phyllobates vittatus)

  • 9.2.2017
Familie
Baumsteigerfrösche
Verbreitung
IUCN-Karte

Der Gestreifte Pfeilgiftfrosch erreicht eine maximale Länge von 3 cm. Die schwarzen Tiere haben seitlich zwei rötliche Längsstreifen, die sich über den gesamten Rücken ziehen. Die Männchn besitzen eine Schallblase, mit deren Hilfe sie trillernde Rufe zur Anlockung der Weibchen erzeugen können. Pfeilgiftfrösche sind meist Bodenbewohner. Zur Jagd nach Ameisen, Käfern und anderen kleinen Wirbellosen besteigen sie auch Pflanzen.

Die Laichabgabe findet in den Blättern von Bromelien auf Bäumen statt. Erst dort werden die Eier von den Männchen besamt. Diese betreiben mit den Eiern und den geschlüpften Larven Brutpflege, indem sie die Eier befeuchten und die Kaulquappen anschließend auf ihrem Rücken herumtragen, bevor sie diese zur weiteren Entwicklung ins Wasser entlassen.

Ihren Namen verdanken Pfeilgiftfrösche der Tatsache, dass die indigenen Völker des Amazonas das Gift für ihre Pfeile verwenden. Die Frösche nehmen es beim Fressen giftiger Beutetiere wie Käfer oder Ameisen auf und reichern es in ihrem Körper an. In menschlicher Obhut geschlüpfte Nachzuchten besitzen in den meisten Fällen kein Hautgift mehr. Diese Froschart wird als stark gefährdet eingestuft.

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