Roter Piranha (Serrasalmus nattereri)

  • 17.6.2015
Familie
Sägesalmler
Gewicht
selten mehr als 1,5 kg

Piranhas zählen zu den Sägesalmlern. Sie sind hochrückige, seitlich stark abgeflachte Schwarmfische mit kleinen messerscharfen Zähnen und erreichen eine Größe von etwa 20 bis 40 cm. Piranhaschwärme finden sich vermehrt in langsam fließenden Flussbereichen oder stehenden Gewässern, die nur bei Hochwasser mit dem Hauptstrom verbunden sind.

Derzeit sind etwa 40 Piranha-Arten bekannt, von denen nur 15 Jagdverhalten zeigen, die anderen sind hingegen Pflanzenfresser. Piranhas bilden Jagdschwärme, die durch perfekte Koordination miteinander agieren. Sie jagen vor allem Fische und Krustentiere, greifen aber auch größere Wirbeltiere an. Mit ihren sägeähnlichen Zähnen schneiden sie durch Kopfschütteln maulgerechte Futterstücke aus der Beute heraus und können Fleisch bis auf die Knochen abnagen. Da Piranhas oft im trüben Wasser leben, verlassen sie sich ausschließlich auf ihren Geruchssinn, der sie sicher zur Beute führt.

Der Ruf von Piranhas ist schlechter als sie in Wirklichkeit sind. Die indigene Bevölkerung im Amazonasgebiet badet auch in Gewässern mit hohen Piranhadichten. Vom Haupstrom abgeschnitten können sie in Trockenzeiten wegen Nahrungsmangels für große Tiere und Menschen eine Gefahr darstellen. Piranhas spielen im Ökosystem eine wichtige Rolle, da sie nach Regenperioden und Überschwemmungen als "Gesundheitspolizei" Kadaver verzehren und so das Ausbrechen von Seuchen verhindern.

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  • Fütterung, 13:30, Montag

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