Bartagame (Pogona vitticeps)

  • 9.12.2016
Familie
Agamen

Bartgamen können - ähnlich wie Chamäleons - ihre Körperfarbe wechseln - jedoch nicht, wie oft vermutet wird, aufgrund von Stimmungsschwankungen, sondern bedingt durch die Umgebungstemperatur. Morgens überwiegt meist dunkelbraun bis schwarz. Durch die dunkle Färbung wärmen sich die Tiere schneller auf. Sobald die Agame von der Sonne erwärmt ist, wechselt die Körperfarbe zu Gelb- und Brauntönen.

Für Agamen typisch ist das auffällige Kopfnicken. Mit diesem Signal versuchen die Männchen, den Weibchen zu imponieren und Artgenossen bei Streitigkeiten um Reviere oder Sonnenplätze zu beeindrucken. Bei Gefahr blähen Agamen ihren Körper auf und öffnen drohend das Maul. Der innere Mundrand ist grün-gelb gefärbt. Beim Öffnen des Mauls richten sich auch einige Äste des Zungenbeins und damit der Kehllappen der Echse auf. So entsteht der Eindruck, als hätte die Bartagame einen stacheligen, schwarzen Bart.

Agamen sind Einzelgänger, die sich von Insekten und einem relativ geringen Anteil an pflanzlicher Kost ernähren. Im Tiergarten Schönbrunn werden australische Bartagamen seit 1997 regelmäßig nachgezüchtet.

Tierpfleger

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  • Sylvia Müller
  • In ewigem Gedenken an Stefan Illek

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