WEISSBÜSCHELÄFFCHEN (Callithrix jacchus)



Körperlänge: 20 bis 25 cm
Schwanzlänge: 29 bis 35 cm
Gewicht: 300 bis 360 g

Die Weißbüscheläffchen stammen aus dem Nordosten Brasiliens.
Sie wurden dort einst zu Tausenden gefangen und nach Europa, Nordamerika und Asien exportiert.
Im Mündungsgebiet des Amazonas, in der Gegend von Buenos Aires und in Mittelamerika haben sie sich neue Lebensräume erschlossen.

Weißbüscheläffchen sind Kulturfolger, die auch in Plantagen und Parks zu finden sind. Sie leben in kleinen Gruppen, an deren Spitze ein ranghohes Pärchen steht. Die Jungen werden etwa zwei Monate lang gesäugt und auch vom Vater und von halbwüchsigen Artgenossen betreut. Zu ihrer Nahrung zählen nicht nur Früchte, Sämereien und Knospen, sondern auch Eidechsen, Frösche und Vögel. Für die Nachtruhe ziehen sich alle Familienmitglieder gemeinsam in eine Baumhöhle oder in ein verlassenes Vogelnest zurück.

Die Schönbrunner Weißbüscheläffchen leben seit November 1999 frei in der Besucherzone des großen Affenhauses. Tafeln weisen die Besucher darauf hin, die Tiere nicht zu füttern, nicht anzugreifen und nicht zu jagen. Das Futter erhalten die Äffchen in den Ästen der Tropenpflanzen über den Köpfen der Besucher.

   
 

 

   
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