Das Regenwaldhaus simuliert einen Erlebnisbereich im Regenwald Südostasiens. Säugetiere wie Zwergotter und Kleinkantschil, Vögel wie Fruchttauben und Elfenblauvögel, Fische wie Schützenfische und Schlammspringer, Reptilien wie Dunkle Tigerpythons sowie verschiedene Amphibien und Insektenarten leben in diesem Bergregenwald-Ausschnitt. Den Besucher erwarten neben einer großen Tier- und Pflanzenvielfalt auch Gewittersimulationen und ein Infozentrum, das über das Thema Regenwald und seine Bewohner umfangreich informiert und auch die Ureinwohner - die Dayaks - und ihre Lebensweise vorstellt.
Auf mehr als 1.000 Quadratmetern wird einer der artenreichsten Lebensräume dieser Welt erlebbar. Nebelschwaden ziehen über den schmalen Holzsteg, im dunklen Wasser darunter zeichnen sich die Umrisse von Wasserschildkröten ab, ein aufziehendes Gewitter schickt sein mächtiges Grollen voraus - Alltag im südostasiatischen Regenwald und auch im Tiergarten Schönbrunn mitten in Wien erlebbar. Lebensecht wird den Besuchern die Bedeutung der Regenwälder deutlich gemacht, damit sie verstehen, schützen und für den Erhalt kämpfen.
Haustechnik & Spezialeffekte
Vor den Kulissen: authentischer Regenwald mit hoher Luftfeuchtigkeit, tropischen Temperaturen, Gewittern und Nebelschwaden. Dahinter: aufwendigste Haustechnik und komplizierte Computersteuerung. Eine Glasdachheizung, Wand- und Fußbodenheizung sowie Erdreichheizung garantieren eine ganzjährige Mindestemperatur von 25 Grad Celsius bei ungefähr 80 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Das Regenwaldhaus wurde im Juli 2002 eröffnet. In diesem Jahr feierte der Tiergarten Schönbrunn sein 250jähriges Jubiläum.












