Regenwaldhaus

Im 250. Jubiläumsjahr (2002) des Tiergarten Schönbrunn wurde das Regenwaldhaus eröffnet. Das riesige Glashaus präsentiert einen Ausschnitt eines Berghanges im Regenwald Südostasiens. Nebelschwaden ziehen über den schmalen Holzsteg, im Teich zeichnen sich die Umrisse von Wasserschildkröten ab, ein aufziehendes Gewitter schickt sein mächtiges Grollen voraus - Alltag im  Regenwald, und auch im Tiergarten Schönbrunn mitten in Wien erlebbar.

Säugetiere wie Zwergotter und Kurzkopfgleitbeutler, Vögel wie Fruchttauben und Elfenblauvögel, Fische wie Schützenfische und Schlammspringer, Reptilien wie Dunkle Tigerpythons sowie verschiedene Amphibien und Insektenarten leben auf über 1.000 Quadratmetern inmitten einer großen Pflanzenvielfalt.

Lebensecht wird den Besuchern die Bedeutung der Regenwälder deutlich gemacht, damit sie sich für deren Erhalt einsetzen. Besonders Mutige können sich in der abgedunkelten Fledermausgrotte von den kleinen nachtaktiven Flugsäugern umflattern lassen. Ein Infozentrum inmitten der großen Tier- und Pflanzenvielfalt weist auf die Bedrohung des Regenwaldes und mögliche Schutzmaßnahmen hin.

Haustechnik & Spezialeffekte

Vor den Kulissen: authentischer Regenwald mit hoher Luftfeuchtigkeit, tropischen Temperaturen, Gewittern und Nebelschwaden. Dahinter: aufwendigste Haustechnik und komplizierte Computersteuerung. Eine Glasdachheizung, Wand- und Fußbodenheizung sowie Erdreichheizung garantieren eine ganzjährige Mindestemperatur von 25 Grad Celsius bei ungefähr 80 Prozent Luftfeuchtigkeit.