Familie: Pfeilschwanzkrebse
Verbreitung: IUCN-Karte
Pfeilschwanzkrebs werden als "lebende Fossilien" bezeichnet. Sie haben sich in den letzten 230 Millionen Jahren kaum verändert. Zur Paarungszeit wandern die Tiere in die Flachwasserzonen. Die Weibchen legen ihre Eipakete in einer flachen Grube ab. Während ihrer Entwicklung häuten sie sich mehrmals. Sie können 20 Jahren alt werden.
Pfeilschwanzkrebse sind nicht mit den Krebsen, sondern mit den Spinnentieren verwandt. Weltweit gibt es vier Arten. Nur eine davon lebt im Atlantik. Die Weibchen werden über 60 cm groß. Sie leben in küstennahen Bereichen bis zu einer Tiefe von 200 Metern auf Sand- und Schlickböden, wo sie sich von Krebstieren, Pflanzenteilen und Aas ernähren. Bei Gefahr graben sie sich schnell in den Sand ein.