Ein Jungtier-Spaziergang durch den Zoo

27. August 2020

Im Tiergarten gibt es gerade viele Jungtiere, die hüpfend, laufend oder planschend ihre Welt entdecken. Auf unserem Weg mit 11 Stationen treffen Sie alle: vom Elefantenmädchen über die vier Geparde bis zu den Mini-Nasenbären.

Unser Jungtier-Spaziergang beginnt beim Elefanten-Mädchen Kibali. Sie spielt mit ihrem Ball, läuft beim Duschen freudig dem Wasserstrahl hinterher und ärgert gerne die älteren Tiere. Bei einem kurzen Abstecher ins Affenhaus entdeckt man das Jungtier bei den Zwergseidenaffen, den kleinsten Affen der Welt. Auf der anderen Seite des Affenhauses huscht das junge Erdmännchen-Trio durch den Wintergarten. Die drei Jungtiere graben im Sand und halten die anderen Gruppen-Mitglieder, die als Babysitter mithelfen, auf Trab.

Wenige Schritte entfernt, im Polarium, schaut ein Küken bei den Königspinguinen neugierig zwischen seinen Eltern hervor. Bereits am 16. Juli geschlüpft, hatte es sich anfangs noch in ihrer Bauchfalte versteckt. Beim Katzenhaus nebenan warten die vier Gepardenjungtiere, die schon neugierig die Außenanlage erkunden. Sie spielen miteinander und fressen schon am Fleisch mit.

Weiter geht es den Wald hinauf zu den Luchsen. Man braucht immer ein bisschen Glück, um das Luchsbaby zu entdecken, dafür ist es hier schön schattig. Noch ein Stück hinauf zur Besucherterrasse - hier beobachtet man die zwei entzückenden Mini-Nasenbären, die miteinander spielen oder sich zu Mama und Papa kuscheln.

Wieder unten beim Robbenbecken schwimmt unsere Babyrobbe schon bei den Großen mit! Gerne hüpft sie kopfüber ins kühle Nass. Genauso wie Eisbären-Mädchen Finja ein paar Schritte weiter. Oft spielt sie im seichten Wasser, hüpft über den Baumstamm und schnappt sich mit den Pfoten ihr buntes Spielzeug.

Der Weg führt weiter über den Regenwaldhausplatz nach hinten zu den Bisons. Die zwei Jungtiere mit noch etwas hellerem Fell spielen oft miteinander, während es ihre mächtigen Eltern gemütlich angehen. Unser Jungtierweg endet bei den Präriehundbabys, die auf ihrem Hügel herumwuseln und Gras knabbern. Immer wieder kann man bei ihnen ein Bussi beobachten – sie beschnuppern sich an der Schnauze, um zu erkennen, wer zur Familie gehört.