Ein Jungtier-Spaziergang durch den Zoo

7. Juli 2020

Im Tiergarten gibt es gerade viele Jungtiere, die hüpfend, laufend oder planschend ihre Welt entdecken. Auf unserem Weg mit 12 Stationen treffen Sie alle: vom Elefantenmädchen über den Mini-Affen, die Babyrobbe und den Eisbärennachwuchs bis zu den Rentierjungen.

Unser Jungtier-Spaziergang beginnt bei den Kattas. Die zwei jüngsten sind nun schon ein paar Monate alt und selbständig unterwegs. Sie klettern aber immer noch gerne auf den Rücken ihrer Mama oder nutzen ihre Tanten als Klettergerüst. Der Weg führt weiter an den Elefanten vorbei. Hier spielt das Elefanten-Mädchen Kibali mit ihrem Ball oder genießt das Planschen. Unser „Abstandhalter“ misst mittlerweile schon etwa 1,5 Meter. 

Bei einem kurzen Abstecher ins Affenhaus entdeckt man das Jungtier bei den Zwergseidenaffen, den kleinsten Affen der Welt. Mit ein bisschen Glück erhascht man durch die Scheibe beim Katzenhaus nebenan einen Blick auf die vier Gepardenjungtiere, die im Stroh spielen oder auf Mama Afra herumhüpfen.  

Weiter geht es den Wald hinauf zu den Luchsen. Man braucht immer ein bisschen Glück, um das Luchsbaby zu entdecken, dafür ist es hier schön schattig. Am Weg zurück empfiehlt sich ein Besuch im „Pinguinkindergarten“. Im Polarium sind die zehn Felsenpinguin-Küken zu sehen.

Noch ein Stück hinauf zur Besucherterrasse - hier beobachtet man die zwei entzückenden Mini-Nasenbären, die miteinander spielen oder sich zu Mama und Papa kuscheln.  

Wieder unten beim Robbenbecken schwimmt unsere Babyrobbe schon bei den Großen mit! Gerne hüpft sie kopfüber ins kühle Nass. Genauso wie Eisbären-Mädchen Finja ein paar Schritte weiter. Oft spielt sie im seichten Wasser, hüpft über den Baumstamm und schnappt sich mit den Pfoten ihr buntes Spielzeug.

Der Weg führt weiter über den Regenwaldhausplatz nach hinten zu den Rentieren. Die zwei Jungs, die Anfang Mai geboren wurden, fressen fleißig mit der Gruppe mit und ihr Geweih beginnt langsam zu wachsen. Bis es so prächtig ist wie bei den Großen, dauert es aber noch. Ein paar Schritte weiter sieht man gleich die zwei Bison-Jungtiere mit noch hellem Fell. Sie spielen oft miteinander, während es ihre mächtigen Eltern gemütlich angehen.

Unser Jungtierweg endet bei den Präriehundbabys, die auf ihrem Hügel herumwuseln und Gras knabbern. Immer wieder kann man bei ihnen ein Bussi beobachten – sie beschnuppern sich an der Schnauze, um zu erkennen, wer zur Familie gehört.