Lebensraum Tiergarten

Im Tiergarten leben nicht nur exotische Arten wie Panda und Co. In und zwischen den Gehegen fühlen sich auch viele heimische Tierarten wohl. Halten Sie bei Ihrem Zoobesuch Ausschau nach Graureihern, Mauereidechsen, Wechselkröten und Schmetterlingen! Alle diese Tiere finden bei uns beste Bedingungen zum Leben, Nahrung und Brutplätze.

Es gibt Beeren für Vögel, Laub für Raupen, Gatschgruben für Bienen und Geröll für Insekten. Auch Kleinsäuger wie die Spitzmaus oder Reptilien wie die Smaragdeidechse mögen Steine gern. Jede neue Pflanze im Tiergarten hat einen ökologischen Wert. Aber auch Totholz ist wichtig. Wenn Bäume absterben, wird etwa der Stumpf extra stehen gelassen - das freut viele Käfer.  

Neue Gehege für heimische Arten

Besonders wenn neue Gehege geplant werden, denken wir an die heimische Tierwelt. Direkt vor dem Elefanten-Badebecken wurde ein Gewässer für Kröten angelegt. Bei der Afrika-Anlage und bei den Flusspferden wurden so genannte Überwinterungsbunker mitgebaut – Höhlen mit Gestein gefüllt und mit Holz abgedeckt. Dort können sich die Tiere in der kalten Jahreszeit zurückziehen. Ebenfalls bei der Flusspferdanlage findet der seltene Eisvogel eine Nisthöhle vor. Wechselkröte und Tiger leben bereits seit längerer Zeit in einer harmonischen WG: Sie teilen sich den Teich.

Schmetterlinge fliegen auf den Zoo

Im Tiergarten gibt es sechs Schmetterlingsinseln, die von der Naturschutz-Initiative „Blühendes Österreich“ gesponsert wurden. Die bunten Nektar- und Raupenfutterpflanzen erfreuen Schmetterlinge und Besucher gleichermaßen. Es gibt hier auch Informationen zu den verschiedenen Arten und ihren Lebensräumen sowie Tipps für zuhause. weiterlesen

Gefiederte Vielfalt: Wildvögel

Nicht nur das reiche Nahrungsangebot, sondern auch die vielen Unterschlupfmöglichkeiten und Nistkästen locken über das ganze Jahr hinweg Brutvögel, Futter- und Wintergäste in den Tiergarten. Wer das genau ist, wurde bereits zweimal systematisch untersucht. Dabei wurden auch sehr seltene Vögel beobachtet. weiterlesen

Wechselwarme Untermieter: Reptilien und Amphibien

Steine als Wärmeinseln, Tümpel zum Laichen oder Laub als Rückzugsort: Verschiedene Kleinstlebensräume ziehen im Tiergarten wildlebende Amphibien und Reptilien an. Oft teilen sie sich den Lebensraum mit Tiger, Panzernashorn & Co.! 2008 wurde ihr Bestand erfasst und mit dem gewonnenen Wissen viel für ihren Schutz unternommen. weiterlesen

Pelzige Gäste: Kleinsäuger und Fledermäuse

Der große Waldbereich im Süden des Tiergartens, das Mosaik an Teichen und Grünflächen sowie die vielen Sträucher sind für Kleinsäuger ein verlockendes Angebot in der dicht besiedelten Stadt. 2017 wurde ihr Bestand genau untersucht und dabei sogar eine kleine Sensation im Regenwaldhaus entdeckt. weiterlesen