Forschungsprojekt Futterbox

Eine neuartige Futterbox ist ein Gewinn für alle Beteiligten: Tiere werden abwechslungsreich beschäftigt, Forscher erhalten neue Erkenntnisse zum Problemlösungsverhalten diverser Arten und Zoobesucher können die Tiere bei deren Versuchen beobachten.

Zielsetzung

Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, wie nah und entfernt verwandte Arten Probleme lösen. Der Zoo bietet dafür die optimalen Bedingungen.

Relevanz

Forschung in Zoos läuft oft hinter den Kulissen ab – nicht so das „Box-Projekt“. Zoobesucher können die Tiere dabei beobachten, wie sie sich arttypisch mit einer Futterbox beschäftigen und erhalten gleichzeitig Einblicke in die Forschung. Um an einen Leckerbissen zu gelangen, zeigen Tiere, wie sie Probleme lösen, die in der Natur für ihr Überleben entscheidend sind. Verschiedene Arten werden dabei unterschiedliche Tricks einsetzen und wahrscheinlich unterschiedlich erfolgreich sein. Darüber hinaus liefert das Projekt Erkenntnisse zur flexiblen Tierbeschäftigung.

Methode

Die von Dr. Martin Schmelz entwickelte "Testbatterie-Apparatur" (TBA) hat zwei Sichtfenster an Vorder- und Oberseite und ist abwechslungsreich konfigurierbar. In drei Rahmen können verschiedene Puzzle-Platten eingeschoben werden. Die Tiere müssen die Tür ziehen, schieben oder drücken, um an das Futter in der Box zu gelangen.