Tour durch den Zoo: Jungtiere und neue Bewohner

8. Februar 2021

97 Tage war der Tiergarten geschlossen. Natürlich hat sich jede Menge getan. Viele Jungtiere und Neuankömmlinge haben unsere Besucher noch nie gesehen – und umgekehrt. Auf unserem Spaziergang mit 12 Stationen treffen Sie Millaa Millaa, Tembo und Co.:

1. Die erste Station ist gleich beim Eingang Hietzing natürlich unser Koala-Mädchen. 9 Monate ist Millaa Millaa nun alt. Sie frisst schon Eukalyptusblätter und unternimmt erste Kletterversuche allein. Am liebsten kuschelt sie aber mit Mama Bunji oder lässt sich von ihr am Rücken herumtragen. Beim Koalahaus gibt es eine Einlasskontrolle. Aufgrund der 20m2-Regel darf nur ein Haushalt hinein.

2. Weiter geht’s durch den Wintergarten der Giraffen und rechts durch den Tunnel zur Orang.erie. In unserer Orang-Utan-WG geht’s derzeit rund: Neben Vladimir, Sol und Mota freuen sich nun auch Sari aus dem Zoo Dublin und Surya aus dem Zoo Rostock auf Besucher. Die beiden Jungspunde sorgen seit wenigen Monaten für viel Action in der Gruppe. In die Orang.erie dürfen 10 Personen gleichzeitig.

3. Nächste Station: Affeninsel. Bei mildem Wetter tummelt sich die Gibbon-Familie draußen. Wenn es kalt ist, kann man das Gibbon-Jungtier durch die Glasscheibe drinnen beim Klettern beobachten. Es ist schon sehr geschickt und hantelt sich mit den langen Armen von Ast zu Ast. Gemeinsam mit Schwester Saya wird gespielt und getobt. 

4. Weiter geht’s zu den Elefanten, wo sich Bulle Tembo gut eingelebt hat. Mit viereinhalb Tonnen ist er unser schwerster Neuzugang. Der 35-jährige Elefantenbulle kam aus dem Zoo Dresden und versteht sich gut mit den Schönbrunner Elefantenkühen Tonga, Mongu, Iqhwa, Numbi und Kibali. Man erkennt ihn sofort an seinen beeindruckenden Stoßzähnen. Sogar bei unserem Elefanten-Mädchen Kibali sind die Stoßzähne schon durchgebrochen. Sie bringt mittlerweile 453 kg auf die Waage, als Abstandhalter taugt sie für die 2 Meter-Regel aber nicht mehr. 1,6 Meter ist sie „lang“.

5. Unsere vier Geparden-Jungtiere Malkia, Sibaya, Tuli und Paka dürfen bei der Tour natürlich auch nicht fehlen. Sie sind letzten Juni geboren und entwickeln sich prächtig. Kein Wunder, jedes der Jungtiere frisst am Tag etwa 1,5 kg Fleisch.

6. Nächster Halt: Affenhaus. Hier gibt es besonders viel zu erleben. Die zwei Monate alten Drillinge bei den Kaiserschnurrbarttamarinen unternehmen schon erste Kletterversuche. Vater Purple hat nach wie vor alle Hände voll zu tun, denn bei den bärtigen Affen ist die Aufzucht Männersache. Nur zum Säugen übernimmt Mutter Tamaya. Auch bei den Totenkopfaffen gibt es drei Jungtiere. Im Dezember ist eine neue Gruppe aus dem Marwell Zoo/England eingezogen. Zwei Weibchen übersiedelten mit ihren Jungtieren, die schon drei und vier Monate alt sind. Ein weiteres Jungtier kam am 3. Jänner zur Welt. In der Anlage ist jetzt Action angesagt! In das Affenhaus dürfen 9 Personen gleichzeitig.

7. Im Wald Richtung Tirolerhof warten die Wolfs-Brüder Geri & Freki auf euch. Sie sind am 9. Jänner eingezogen, haben sich schon gut bei uns eingelebt und verstehen sich prima mit Svenja, unserem Wolfs-Weibchen.

8. Ein paar Schritte weiter kann man Ausschau nach unserem Luchs-Jungtier halten. Es ist nun acht Monate alt und auch ganz schön groß geworden. Die Tierpfleger schätzen seine Größe auf etwa zwei Drittel von Mama Luchs.

9. Am Tirolerhof angekommen gibt es viel zu entdecken: Ziegen-Kitz Emma kam erst Ende Jänner zur Welt. Das Kleine flitzt schon auf der Außenanlage herum, schläft aber natürlich auch noch viel. Mutter Elli ist eine erfahrene Mutter – es ist bereits ihr fünftes Jungtier. Das Pustertaler-Sprinzen-Kalb Mathea ist Anfang Dezember geboren. Es wird noch gesäugt. Heu ist aber auch schon spannend. Und noch ein Neuzugang: Das junge Tuxer-Rind Ella übersiedelte im Jänner aus Afritz in Kärnten auf unseren Tirolerhof, wo sie bereits gut in unsere bunt gemischte Kuh-Herde integriert wurde.

10. Auch wenn die beliebte Schaufütterung bei den Mähnenrobben nicht stattfinden darf, lohnt sich ein Blick zum Robbenbecken allemal. Nachwuchs Pablo – im Juli geboren - bringt etwas über 50 kg auf die Waage und schwimmt mit der Gruppe mit. Er wird noch gesäugt, stibitzt sich aber immer wieder Fisch von den erwachsenen Tieren.

11. Ein paar Schritte weiter werden alle Augen machen: Finja ist schon eine richtige Eisbären-Dame! Sie ist sooo groß geworden, aber noch immer total verspielt. Mama Nora ärgern macht am meisten Spaß. Ihre Lieblingsspeise ist nach wie vor Lachs.

12. Zu guter Letzt begrüßt euch mit großen Kulleraugen und dunklem Fell Hauswasserbüffel Kurt. Er wurde am 2. Jänner geboren und flitzt aufgeregt über die Außenanlage. Unsere Schönbrunner Wasserbüffelherde besteht nun aus sechs Tieren.